Storytelling kurz erklärt
Bei Storytelling denken wir schnell an einen Film mit Figuren, Schauspiel und einer klassischen Geschichte. Doch Storytelling kann viel einfacher entstehen. Entscheidend ist, dass Inhalte Interesse wecken, eine Entwicklung zeigen oder eine neue Perspektive eröffnen.
Typische Formen von Storytelling sind zum Beispiel:
- Veränderung: Vorher → Nachher. Ein Ort, eine Person, ein Produkt oder ein Projekt entwickelt sich.
- Entdeckung: Etwas Alltägliches wird gezeigt und wir erfahren etwas Unerwartetes darüber.
- Vergleich: Damals vs. heute, Erwartung vs. Realität oder Problem vs. Lösung.
- Persönliche Perspektive: Eine echte Person erzählt einen Gedanken, eine Erinnerung oder Erfahrung.
- Prozess: Wir begleiten, wie etwas entsteht – von der Idee bis zum Ergebnis.
- Hinter den Kulissen: Wir sehen etwas, das normalerweise verborgen bleibt.
- Visuelle Abfolge: Mehrere Bilder erzählen allein durch ihre Reihenfolge eine Entwicklung.
Um mehr über Storytelling zu erfahren, kann folgendes Tutorial angesehen werden:
Weiteres Erklärvideo:
https://www.youtube.com/watch?v=dgQfHeA6vOI
Drehbuch
In grossen Film-Produktionen ist das Drehbuch das Herzstück, denn es beinhaltet die ganzen Handlungen und die Sprechertexte. Im Fundpark wird das Drehbuch in einem kleineren Umfang erstellt.
Die Initiator:innen schreiben nach dem Workshop 2 (🪐) das Drehbuch, der Fundpark unterstützt dabei. Das Drehbuch dient als Grundlage für das Storyboard, welches der Fundpark anschliessend ausarbeitet. Falls das Storyboard zuerst ausgearbeitet wird, kann dies auch als Grundlage für das Drehbuch dienen.
Bei internen Crowdfunding-Projekten (🚀) wird das Drehbuch selbständig geschrieben.
Ein vollständiges Drehbuch sollte alle wichtigen Elemente enthalten, um eine klare und überzeugende Geschichte zu erzählen. Dazu kann in Crowdfunding-Video folgender Inhalt gehören:
Packender, spannender Start:
Am Anfang wir mit einer fesselnden Aussage oder einer einprägsamen Szene begonnen, welche das Interesse des Publikums weckt und sie dazu bringt, mehr über Ihr Projekt erfahren zu wollen. Dies könnte eine Metapher, eine Frage oder eine kurze Anekdote sein.
Einführung und Problemstellung aufzeigen:
Im nächsten Schritt werden eine kurze Einführung und das Problem / Hürde oder den Bedarf aufgezeigt. Dies vermittelt den Zuschauer:innen einen klaren Kontext für das Anliegen.
Persönliche Geschichte oder Motivation:
Durch das Aufzeigen einer persönlichen Geschichte, der Motivation, Inspiration werden Emotionen in den Zuschauer:innen geweckt und somit für das Publikum greifbarer.
Projekt und Lösung vorstellen (Wofür braucht es Geld?):
In folgendem Abschnitt wird die Lösung / das Projekt zum oben genannten Problem aufgezeigt. Dabei sollte klar aufgezeigt werden, wofür die finanzielle Unterstützung verwendet wird.
Call-to-Action / Aufruf zum Handeln:
Das Publikum wird dabei auf eine humorvolle Art aufgefordert, aktiv zu sein und das Projekt zu unterstützen. Auch Teilen des Projektes in den eigenen Netzwerken oder andere Form von Unterstützung kann hilfreich sein.
(Eventuell, Hinweis auf Goodies, Vorteile für die Unterstützer:innen:)
Eventuell die Belohnungen oder Vorteile für Unterstützer:innen erwähnen. Diese können Anreize schaffen und Menschen dazu ermutigen, sich am Projekt zu beteiligen.
Dank und Abschluss:
Das Video wird mit einem schönen Schluss abgerundet und ein Dank an alle Unterstützer:innen wird ausgesprochen.

Vorlage Drehbuch:
Die Drehbuch-Vorlage kann im Download Center heruntergeladen werden