Damit ein Crowdfunding gelingt, ist es enorm wichtig, im Laufe des Projekts möglichst vielen Personen von der Kampagne zu berichten und damit die «Crowd» zu mobiliseren. Die sogenannte Crowd besteht aus Spender:innen (Personen, welche Geld, Material oder Zeit spenden) und Unterstützer:innen (Personen, die das Crowdfunding anderweitig unterstützen).
Damit klar ist wer Teil der Crowd ist, sollte bereits im Vorfeld das Kampagnensheet durch die Initatior:innen ausgefüllt werden. Es sollen alle möglichen Kontakte herausgesucht und notiert werden um eine möglichst umfangreiche Liste mit potentiellen Unterstützer:innen und Spender:innen zu erhalten. Es ist wichtig, dass der Fundpark den Initiator:innen vermittelt, wie wichtig dieser Schritt ist, da es ohne Crowd auch kein Crowdfunding gibt.
Dabei können die Personen in verschiedene Zielgruppen eingeteilt werden:
Familien / Verwandte:
Familienmitglieder und Verwandte sind oft die ersten Unterstützer eines Crowdfundings. Sie bieten nicht nur finanzielle Hilfe, sondern auch weitere Unterstützung, senden dein Projekt weiter und motivieren das Ziel zu erreichen.
Freunde / Bekannte:
Freunde und Bekannte sind eine wichtige Quelle für Unterstützung und Hilfsbereitschaft. Sie teilen das Projekt in ihren sozialen Netzwerken, ermutigen andere, sich ebenfalls zu beteiligen, und bieten oft praktische Hilfe bei der Durchführung der Kampagne.
Firmen / Vereine / Schulen:
Unternehmen, Vereine und Schulen können das Projekt unterstützen, indem sie es in ihren internen Kommunikationskanälen fördern, Spendenaktionen organisieren oder als Sponsoren auftreten.
Arbeitskollegen:innen / Arbeitsgeber:in
Arbeitskollegen:innen und Arbeitgeber:innen können das Projekt durch interne Kampagnen und persönliche Spenden unterstützen. Sie bieten oft auch Ressourcen wie Zeit oder Fachwissen an.
Geschäftspartner:in / Kunden:innen:
Geschäftspartner:innen und Kunden können das Projekt unterstützen, indem sie es in ihrem Netzwerk bekannt machen, als Sponsoren auftreten oder Goodies zur Verfügung stellen.
Meinungsmacher:in / Branchenverbände:
Meinungsmacher:innen, Politiker:innen und Influencer:innen haben oft eine grosse Reichweite und können das Projekt durch ihre Unterstützung bekannt machen, sei es durch Erwähnungen in ihren sozialen Medien, Blogposts, Spenden oder Empfehlungen an ihre Follower.
Medien:
Medienvertreter:innen, Journalisten und Jurnalistinnen, Redakteure und Blogger:innen, können das Crowdfundingprojekt durch Beiträge und Medienpräsenz unterstützen. Durch Artikel, Interviews und Beiträge in Zeitungen, Magazinen, Blogs, Podcasts, Radio und anderen Medienplattformen tragen sie dazu bei, die Sichtbarkeit des Projekts zu erhöhen und potenzielle Spender:innen / Unterstützer:innen zu erreichen.
Eventorganisator:in / Veranstalter:in:
Eventorganisatoren und Veranstalter können das Projekt durch die Einbindung in Events, Networking-Möglichkeiten oder die Organisation von Spendenveranstaltungen unterstützen.
Entfernte Bekannte
Auch entfernte Bekannte können eine wichtige Rolle spielen, indem sie das Projekt über ihre Netzwerke teilen, möglicherweise eine persönliche Verbindung zu neuen Spender:innen / Unterstützer:innen herstellen oder finanzielle Hilfe leisten.
Übrige
Diese Gruppe umfasst alle anderen potenziellen Spender:innen / Unterstützer:innen, die nicht in die oben genannten Kategorien fallen.
Kanäle / Plattformen
Es ist wichtig schon jetzt erste Gedanken zu machen, wie die Personen (Crowd / Netzwerk) am besten erreicht werden können. Die Initiator:innen sollten auch dies im Kampagnensheet notieren (falls nötig mit der Hilfe des Fundparks). Der Fundpark kann sich somit erste Gedanken zu Kommunikationsmittel machen. Dazu gibt es verschiedene Wege, Kanäle und Plattformen. Mehr Informationen dazu findest du unter: Kommunikationskanäle